Beim Naturcoaching ist die Natur der Raum, in dem das Coaching stattfindet. Meist in Bewegung: bei Walk-&-Talk-Gesprächen, bei Übungen, die mit und in der Natur durchgeführt werden, und mit Methoden aus dem systemischen Coaching. Es gibt keinen Praxisraum, keine Sessel, kein „es sich bequem machen“ – und genau das macht den Unterschied.
Natur als individueller Wirkungsraum
Die Gestaltung ist so vielseitig wie die Menschen selbst. Manche denken auf Spaziergängen im Wald am besten nach und finden im Gespräch lösungsorientiert ihren Weg. Andere brauchen die Weite der Berge, die Ruhe eines Sees, die Kraft eines Flusses oder das Rauschen des Meeres. Wieder andere finden auf einer bunten Wiese mit schönem Ausblick genau das, was sie suchen.
Jeder Naturraum hat seine ganz eigene Qualität und bietet die Möglichkeit, sich mit den vier Naturelementen – Feuer, Erde, Wasser und Luft zu verbinden.
Raus aus dem Alltag, rein in die Klarheit
Im Mittelpunkt steht immer der Mensch, der Unterstützung sucht. Die Natur schafft den Rahmen, um aus dem Alltag herauszutreten und den Blick in neue Richtungen zu lenken. In einer Zeit, die von Reizüberflutung geprägt ist, gehen wichtige Gedanken, Momente und Fragen im Lärm des Alltags unter. In der Stille und Ruhe der Natur hingegen kommen Themen an die Oberfläche, die uns helfen, Klarheit zu gewinnen und Erkenntnisse zu erlangen.
Genau das ist das erste Ziel im Naturcoaching: Entspannung. Raus aus dem Kopf. Rein in den Körper.